Covid: Neue Maßnahmen und Verschärfungen

Durch den raschen Anstieg der Corona-Neuinfektionen stehen wir in Österreich erneut vor einer ernsten und herausfordernden Situation. Das Virus kennt leider keine Feiertage und Grenzen, ist omnipräsent und besonders gefährlich weil es sich immer verändert. Die hochinfektiöse neue dominante Virusvariante Omikron, stellt eine Gefahr für alle Menschen dar, die in Österreich leben. Die gute Nachricht dabei ist aber, dass die Impfung nach wie vor, besonders mit der dritten Impfung, gut schützt! Daher ist das Ziel weiterhin, die Impfquote zu steigern. Die Bundesländer, Experten der gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination (GECKO) und dieBundesregierung haben daher über die durch Omikron beherrschte Corona-Situation beraten. Aus dem Ergebnis der Beratungen wurden neue Maßnahmen abgeleitet, um besonders einen nächsten Lockdown zu bekämpfen und alles zu tun, um diesem vorzubeugen

Kontrollen und Strafen verschärfen
+ Aktion scharf bei 2G Kontrollen nächste Woche.
+ Kontrollpflicht im Handel an Interaktionspunkten (z.B. beim Eingang oder spätestens beim Bezahlen; ab 11. Jänner).
+ Sämtliche Behörden sollen im Rahmen ihrer Tätigkeit auch COVID-Maßnahmen kontrollieren.
+ Temporäre Betretungsverbote bei groben Vergehen gegen COVID-Maßnahmen (ab 3. Februar).
+ Erhöhung der Strafen (ab 3. Februar)

Quarantäne Neu ab 8. Jänner
+ Künftig gibt es kein „K1“ oder „K2“ mehr, sondern nur noch „Kontaktperson“.
+ Wenn man 3 Mal immunisiert ist, oder alle Beteiligten eine FFP2-Maske getragen haben, ist man keine Kontaktperson mehr. Das gilt auch für Kinder, die sich noch nicht boostern können.
+ Alle Kontaktpersonen können sich am 5. Tag mit einem PCR-Test freitesten.
+ Kontaktpersonen in der kritischen Infrastruktur können mit einem täglich gültigem Test und FFP2-Maske weiterhin arbeiten gehen.
+ Positiv getestete Personen können sich ab dem 5. Tag freitesten

Strengere Schutzmaßnahmen ab 11. Jänner
+ FFP2-Maske ist auch outdoor notwendig wo kein Abstand von 2 Metern möglich ist, beispielsweise in Fußgängerzonen, Warteschlangen, Gruppenansammlungen, etc. (Ausnahme für engste Angehörige wie Partnerin oder Partner sowie Kinder).
+ Die Bundesländer können eine Maskenpflicht auf stark frequentierten Plätzen verordnen.
+ Home-Office soll dort wo es möglich ist zur Regel und nicht zur Ausnahme werden. Dazu gibt es auch eine Kommunikation mit den Sozialpartnern.
+ Die Gültigkeit vom Grünen Pass wird auf 6 Monate reduziert (ab 1. Februar).

Ab 27. Dezember gelten verschärfte Maßnahmen.

Diese Maßnahmen gelten bundesweit ab dem 27. Dezember 2021 und somit auch für Silvester.
o In der Gastronomie wird die Sperrstunde auf 22:00 Uhr vorverlegt.


Neue Regelungen gibt es hingegen für Zusammenkünfte.

Generell gilt die Kontaktdatenerhebung und es braucht eine COVID-19-Beauftragte oder einen Beauftragten sowie ein Präventionskonzept.

Für Zusammenkünfte ohne zugewiesene Sitzplätze, sowohl indoor als auch Outdoor, gilt:
o maximal 25 Personen (inkl. Familientreffen, Weihnachtsfeiern etc.)
o FFP2-Maskenpflicht und 2G
Für Zusammenkünfte mit zugewiesenen Sitzplätzen, sowohl indoor als auch outdoor, gilt:
o FFP2-Maskenpflicht
o ab 50 Personen gilt Anzeigepflicht, ab 250 Personen gilt Bewilligungspflicht
o mit 2G: maximal 500 Personen
o mit 2G + PCR-Test: maximal 1.000 Personen
o mit Boosterimpfung + PCR-Test: maximal 2.000 Personen

Folgende bundesweite Rahmenbedingungen gelten derzeit:

 Das sollten man wissen: Download 

Aktuelle Informationen:  Download

Für Beherbergungsbetriebe und Gastronomie: Sichere-Gastfreundschaft.at